Klartext
Taste drücken, sprechen, loslassen — der fertige Text steht dort, wo der Cursor war. In jedem Programm, ohne Umweg über die Zwischenablage. Wahlweise vollständig offline auf dem eigenen Rechner.
Problem
Wer den ganzen Tag im Hof, an der Rampe oder unterwegs ist, tippt keine langen Mails. Diktierfunktionen gibt es zwar, aber sie liefern eine Wortkette ohne Punkt und Komma — nacharbeiten dauert länger als gleich tippen.
Lösung
Zwei Stufen: Zuerst räumen feste Regeln auf — Satzzeichen, Zahlen, Absätze. Danach glättet ein Sprachmodell den Rest. Was es zurückgibt, wird gegen das Gesprochene geprüft, bevor es eingefügt wird.
Ergebnis
Fertige Sätze statt Wortketten. Und die Gewissheit, dass nichts im Text steht, was nie gesagt wurde — bei einer Terminzusage oder Preisangabe ist das keine Kleinigkeit.
Vom Gesprochenen zum fertigen Text
Echte BeispieleWas gesprochen wurde
Was eingefügt wird
Warum die Erfindungssperre nötig ist
Sprachmodelle sind darauf trainiert, hilfreich zu wirken. Bittet man eines, ein Diktat aufzuräumen, ergänzt es gern eine Anrede, formuliert höflicher oder baut einen Satz dazu, der gut klingt. Für einen Blogtext ist das nett. Für eine Terminbestätigung ist es ein Haftungsrisiko.
Deshalb vergleicht eine nachgelagerte Prüfung das Ergebnis Wort für Wort mit dem Gesprochenen. Kommen Wörter vor, die niemand gesagt hat, oder wächst die Satzzahl, wird das Ergebnis verworfen — eingefügt wird dann der regelbasiert aufgeräumte Text. Lieber schlichter als falsch.